Unterstützung beim Waldbrand am Kranzbergkogel

Schneizlreuth – Rund 140 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, BRK, Bergwacht und Polizei waren seit Mittwochmorgen bei den Löscharbeiten im Einsatz: Ein Waldbrand hatte sich am Kransbergkogel westlich von Schneizlreuth entwickelt.

Eine Ausweitung des Brands konnte verhindert werden. Bislang konnte das Bodenfeuer in dem unerschlossenen Gebiet am Kranzbergkogel, bei dem insbesondere Schutz- und Naturwald betroffen ist, aber noch nicht vollständig abgelöscht werden, wie das Landratsamt mitteilte. Aufgrund der heranziehenden Gewitterlage wurde um 17 Uhr entschieden, die Einsatzkräfte ins Tal zu verlegen. Die Löschmaßnahmen werden am Donnerstag weiterhin unter der Führung des örtlichen Einsatzleiters, Kreisbrandrat Michael Brandl, fortgesetzt. Die koordinierte Fortführung der Löscharbeiten ist ab den frühen Morgenstunden vorgesehen. In der Einsatzleitung laufen bereits die entsprechenden Vorbereitungen.

Die Erstmeldung

Am Kranzbergkogel westlich von Schneizlreuth hat sich ein Waldbrand mit einer Ausdehnung von mehreren Hundert Quadratmetern entwickelt. Die Löscharbeiten wurden am Mittwoch mit einem koordinierten Einsatz von Kräften am Boden und aus der Luft fortgesetzt. Wie Feuerwehr, Polizei Bad Reichenhall und Gemeinde Schneizlreuth gemeinsam mitteilen, war am Dienstag eine Rauchentwicklung im Bereich des Kranzbergkogels gemeldet worden. Gegen 17.30 Uhr bestätigte eine Landkreisdrohne der Feuerwehr den Brand, woraufhin ein Polizeihubschrauber für erste Löschmaßnahmen aus der Luft angefordert und parallel bodengebundene Einsatzkräfte in das Gebiet entsandt wurden. Die weiteren Maßnahmen wurden unter Führung des örtlichen Einsatzleiters, Kreisbrandrat Michael Brandl, fortgesetzt, der nach dem Bayerischen Katastrophenschutzgesetz durch das Landratsamt Berchtesgadener Land mit der Einsatzleitung betraut war. Gestern Nachmittag waren zwei Hubschrauber der Bayerischen Polizei und ein Hubschrauber eines privaten Unternehmens im Einsatz, wie das Landratsamt mitteilte. Für die Löscharbeiten vom Boden aus mussten insgesamt mehrere hundert Meter Schlauchleitung durch steiles Bergwaldgelände verlegt werden. Rund 140 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, BRK, Bergwacht und Polizei sind vor Ort und führen die Löschmaßnahmen aus der Luft und vom Boden von zwei Seiten der Brandstelle aus parallel durch. Im Laufe des Nachmittags sollten die Löscharbeiten aus der Luft zurückgefahren werden, um die Brandbekämpfung am Boden in dem schwer zugänglichen Gelände intensivieren zu können.

Die Feuerwehr Ramsau wurde zur Herauslösung von Kameraden anderer Feuerwehren  mit dem GW-Logistik angefordert.

Text: Berchtesgadener Anzeiger
Fotos: FFW Ramsau, KFV BGL


Einsatzart Brand
Einsatzstart 5. August 2026 12:00
Mannschaftstärke 6
Einsatzdauer 6h
Fahrzeuge GW-L1
Alarmierte Einheiten

FFW Ramsau

Alarmierte Einheiten FFW Ramsau
Alarmierungsart B1